23.05.2019 in Gemeindenachrichten

Haltung zum Militärflugplatz verwundert schon

 

Leserbrief zum Artikel „Absetzgelände stößt Jettingern auf“ vom 09.05. im Schwarzwälder Bote

Haltung zum Militärflugplatz verwundert schon

Die Grünen in Jettingen haben zu einer Veranstaltung zum Militärflugplatz Haiterbach in den Mehrzweckraum im Jettinger Rathaus geladen. Von unseren Grünen in Nagold hört man hingegen nichts.

Es verwundert schon, dass die Grünen vor Ort in Nagold keine Position zum geplanten Militärflugplatz beziehen. Welchen Hintergrund hat dieses Stillehalten? Ist es die anstehende Kommunalwahl, die die Grünen in dieser Frage verstummen lässt und warum wohl? Sind die Grünen vor Ort einverstanden mit der Einrichtung eines Militärgeländes auf dem Segelflugplatz? Das würde  die Wähler für ihr Wahlverhalten schon interessieren. Bislang hat sich nur die SPD in Nagold gegen das Militärgelände positioniert und kritische Äußerungen dazu gemacht, alle anderen scheinen  das  Vorhaben mittragen zu wollen und keine Einwände dagegen zu haben.

Thomas Essig

Nagold

23.05.2019 in Kommunalpolitik

Leserbrief von Marco Ackermann zum möglichen Pflegeheim in Hochdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leserbrief  zum  Artikel über ein Pflegeheim in Hochdorf  „Neues Seniorenzentrum in Planung“ sowie zum Kommentar „Frieden“ von Axel Kunert vom 20.05.2019 im Schwarzwälder Bote

 

Die Absicht des Diakonieverbands Martha-Maria, in Hochdorf  ca. 40 Pflegeplätze anzubieten, war schon länger bekannt und ganz unabhängig von der im Dezember plötzlich beschlossenen Schließung des Gertrud-Teufel-Heims. Das Hochdorfer Projekt dient offenbar der Versorgung von Hochdorf eventuell Vollmaringen und der im Kreis Freudenstadt gelegenen Dörfer um Hochdorf. Auch dort steigt ja der Bedarf. Die einst 98 Pflegeplätze in Nagold, die wegfallen beziehungsweise schon weggefallen sind, werden damit nicht ausgeglichen, das zeigen schon die Zahlen. Für einen solchen „Ersatz“ hatte OB Großmann im Februar auf der öffentlichen Versammlung im Kubus zwei neue Pflegeeinrichtungen „in der Kernstadt“ angekündigt. Und zwar, laut Schwabo, „eines südlich der Stadtmitte, vorrangig im Hasenbrunnen/Scholderwiese“ und eines nördlich der Stadtmitte („wo der Standort noch gefunden werden muss“) zugesagt. Von beidem hat man seither nichts mehr gehört.

 

Marco Ackermann

Nagold -Vollmaringen

 

22.05.2019 in Kommunalpolitik

Leserbrief von Hans Meier zum Hochdorfer Seniorenzentrum

 

Leserbrief zum Artikel „Neues Seniorenzentrum in Planung“ sowie zum Kommentar „Frieden“ von Axel Kunert vom 20.05.2019 im Schwarzwälder Bote

Beim ersten Blick auf den Artikel habe ich mich total gefreut, dass endlich die Zusage für das lange geplante Seniorenzentrum in Hochdorf vorliegt. Lange haben wir uns im Hochdorfer Ortschaftsrat mit dem Thema befasst. Zwei potentielle Investoren, von denen eigentlich auch schon (halbe) Zusagen vorlagen oder von denen zumindest großes Interesse bekundet wurde, sind  abgesprungen. Seit nunmehr einem Jahr wird uns als Ortschaftsrat erzählt, Martha-Maria würde in Hochdorf investieren. Ich finde das hervorragend, weil der gesamte Bereich um Hochdorf mit seinen Nachbardörfern, Vollmaringen, Göttelfingen, Eutingen, Baisingen, Altheim, Talheim, Bildechingen dringend Pflegeplätze braucht. Beim zweiten Blick in die Zeitung ist mir dann aber aufgefallen, dass der gesamte Artikel im Konjunktiv (hätte, würde, könnte)  gehalten ist und sich am Sachstand überhaupt nichts geändert hat zu bisherigen Verlautbarungen. Martha-Maria wird irgendwann in seinen zuständigen Gremien den Grundsatzbeschluss fassen, ob sie das Projekt angehen oder nicht. Was das Projekt jedoch mit der Schließung des Gertrud-Teufel-Heim zu tun hat, erschließt sich mir jedoch nicht. Das potentielle Pflegeheim in Hochdorf ist sehr gut wenn es realisiert wird, es ist  aber keine Ersatzlösung für das Gertrud-Teufel-Heim. Man kann doch nicht, wenn sowieso zu wenige Plätze in Nagold sind, ein Heim schließen bevor die nötigen Ersatzlösungen geschaffen wurden. Vielleicht wird ja auch noch vor der Wahl die versprochene Ersatzlösung im Hasenbrunnen oder sonst wo in der Stadt präsentiert. Bis zur Realisierung werden die Plätze in Nagold dennoch fehlen.

Hans Meier

Mitglied im Ortschaftsrat Hochdorf

20.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

150 Jahre Vollmaringer Feuerwehr

 

Beim Festakt unserer Feuerwehr habe ich ein Grußwort gehalten und die Glückwünsche der Vollmaringer Bürgerschaft überbracht.
150 Jahre Vollmaringer Feuerwehr: eine beeindruckende Zahl, ein großartiges Jubiläum! Seit 150 Jahren engagieren sich Menschen ehrenamtlich für unser Vollmaringen und für die Stadt Nagold, um anderen in ihrer Not zu helfen. Dennoch ist unsere Feuerwehr scheinbar wie selbstverständlich bei einer Vielzahl von Not- und Unglücksfällen zur Stelle. Die Vollmaringer Feuerwehr ist wichtiger Bestandteil unserer Dorfgemeinschaft. Bei jedem Fest, bei jeder Veranstaltung seid ihr im Einsatz und unterstützt sowohl die Vereine als auch alle Vollmaringer Institutionen

20.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

Manchmal braucht es ein schmerzhaftes Problem, um auf innovative Lösungen zu kommen!

 

Offener Brief an Landrat Helmut Riegger und Oberbürgermeister Jürgen Grossmann zur geplanten Straßenmeisterei "Hinter der Burg"

 

 

Sehr geehrter Herr Landrat Riegger,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Grossmann,

 

der geplante Standort für einen Neubau der Straßenmeisterei „Hinter der Burg“ ist nicht geeignet für solch ein Projekt. Sowohl aus ökologischen aber vor allem auch aus ästhetischen Gründen muss dieser Standort abgelehnt werden. Der Stadteingang von Rohrdorf her kommend mit dem Blick auf die Burg und auf die vorgelagerte Streuobstwiese ist der schönste Stadteingang in Nagold. Dieses landschaftliche Juwel darf nicht zerstört werden.

Deshalb muss dringend nach einem anderen Standort gesucht werden. Der Landschaftsverlust ist einfach zu groß, dies wurde von uns in dem von Stadtrat Bernd Gorenflo gestellten Antrag bereits begründet.

 

19.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

Fluglärm ist nicht kompensierbar – Widerstand ist wählbar!

 

Zwischen Nagold und Haiterbach soll im Bereich des Segelfluggeländes ein militärisch genutzter Flugplatz als Trainingsgelände für die KSK Calw und die amerikanischen Streitkräfte eingerichtet werden. Das Gelände in Renningen wurde an Bosch übergeben, ohne zu wissen, wo die KSK und die Amerikaner zukünftig üben sollen. Das Nagolder Rathaus will Kompensationsgelder – in welcher Höhe es diese auch immer geben sollte – falls der Militärflugplatz realisiert werden würde. Die Flugkorridore von Transportmaschinen und Hubschraubern, veröffentlicht auf dem Beteiligungsportal des Landes, betreffen viele Dörfer und Städte in unserer Region, die in der direkten Anflugschneise liegen. Je nach Belastung der Wohnlage muss mit einem entsprechenden Wertverlust der Immobilien gerechnet werden und je nach weltpolitischer Lage und Gegebenheit kann sich der Übungsbetrieb über die angedachten 120 Tage pro Jahr intensivieren, eine Einflussnahme nach Einrichtung des Militärflugplatzes ist dann nicht mehr möglich.

 

       Fluglärm ist nicht kompensierbar – Widerstand ist wählbar!

19.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

SPD besucht Kameldocs in Hochdorf

 

Artenschutz, Naturschutz, Igelklinik, Gnadenhof für verlassene Tiere – all dies und vieles mehr ist Kameldocs Tierfarm in Nagold-Hochdorf eine Herzensangelegenheit. Und mehr als das: Dr. Barbara Münchau und Klaus Kohm setzen dies tagtäglich auf ihrem Hof, den sie 2012 gekauft und renoviert haben, in die Realität um.

19.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

Leserbrief von Bernd Gorenflo

 

Leserbrief zum Artikel „An der Standortentscheidung wird nicht mehr gerüttelt“, SB vom 17.05.2019, Seite „Nordschwarzwald“

Ökologie und Naturschutz sind die Verlierer

Bei der Standortsuche für den Betriebshof der Straßenmeisterei des Kreises sind  Ökologie und der Naturschutz  – wieder einmal - die Verlierer und bestätigen in trauriger Art und Weise, dass das Recht der Natur auf Schutz  ein schwaches Recht darstellt.

Wie könnte es sonst soweit kommen, dass der Regionalplan, der rechtsverbindlich ist und aus gutem Grund  am Stadteingang  unter der Burg  einen Grünzug vorsieht, ausgehebelt werden soll? Nicht nur die Ökologie, auch der Stadteingang mit dem Nagolder Wahrzeichen der Burg ist ästhetisch davon betroffen.

Es passt nicht  so richtig zusammen: Zum einen  hat der Nagolder Gemeinderat  einen Antrag zum Schutz der Insekten verabschiedet  und zum anderen hat das gleiche Gremium mehrheitlich einen sog. „Aufstellungsbeschluss“ zum Bau eines Betriebshofes unterhalb der Burg gefasst – unter der Billigung der Verletzung des gültigen Regionalplanes.

Noch ist der Bebauungsplan nicht verabschiedet. Der gefasste Aufstellungsbeschluss signalisiert lediglich den Einstieg in das Verfahren. Erst wenn ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt, ist eine Entscheidung gefallen. Überdies muss der Gemeinderat zuvor noch im sog. „Zielabweichungsverfahren“ die Aushebelung des  geltenden Regionalplanes beim Regionalverband beantragen.

Also: Noch bestünde die Möglichkeit, das Verfahren zu stoppen und nach Alternativen zu suchen.

Von dem angesprochenen 600-seitigen Gutachten, das  auch  Alternativen prüfte, hatte der Gemeinderat keine Kenntnis, auch hatte der Kreis es nicht für nötig befunden, in einer derart sensiblen Angelegenheit einen Vertreter in den Gemeinderat von Nagold zu entsenden, um das Gutachten darzulegen. Wenn schon der Kreis als Behörde geltende Regelungen verletzen will, wäre eine  Information über das vorliegende Gutachten das  Mindeste gewesen.

Der Insekten- und Artenschutz ist zur Zeit in aller Munde, die biologische Vielfalt ist in hohem Maße bedroht. Dass zum Schutz der Natur  Zielkonflikte entstehen, ist zukünftig unausweichlich. Es ist aller Ehren wert, wenn Kommunalpolitiker in einer solchen Angelegenheit nach Alternativen suchen. Ebenso ist es an der Zeit, dass sich Kommunalpolitiker   in einem solchen Zielkonflikt positionieren und sich für  generationengerechte  Lösungen stark machen.

Nagold, 18.05.2019

Bernd Gorenflo

17.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

Vollmaringer Alterswehr wurde in den Defibrilator eingewiesen

 

Vor einiger Zeit hat der Vollmaringer Ortschaftsrat für die Ortsmitte in Vollmaringen einen Laien-Defibrillator (AED) angeschafft. Der Defibrillator wurde an der Grundschule am Eingang zum Feuerwehrmagazin installiert. Auf Initiative von Klaus Henseler von der Altersabteilung Vollmaringen wurde im Feuerwehrmagazin eine öffentliche Schulung an diesem Defibrillator durchgeführt.

An der Schulung war auch die Geschäftsführerin der Firma Schaible, Frau Dr. Sonja Schaible, persönlich anwesend, die gemeinsam mit Ralf Braun, einem Vertreter des Herstellers, die anwesenden Bürger und Feuerwehrkameraden in die Anwendung dieses kleinen Lebensretters einwies. Schaible betonte, dass der Laien-Defibrillator (AED) von jedem beherzten Bürger eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, einem Menschen mit Herz-Kreislaufversagen das Leben zu retten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Neben einigen Kameraden der Altersabteilung haben auch Ortsvorsteher Daniel Steinrode und Vollmaringens Pfarrer Daniel Geese an der Einweisung im Vollmaringer Feuerwehrraum teilgenommen. Der in einem alarmgesicherten, beheizten Kasten an der Außenwand installierte Defibrillator ist für alle Bürger frei zugänglich. Sonja Schaible unterstrich nochmals, dass es überaus wichtig sei, dass die Bürger wissen, wo vorhandene Defibrillatoren frei zugänglich sind. Deshalb seien regelmäßige öffentliche Einweisungen von großer Bedeutung, denn diese rückten die Geräte ins öffentliche Bewusstsein und trügen so zur Rettung von Menschenleben bei.

 

17.05.2019 in Allgemein von Daniel Steinrode

SPD Nagold stellt ihre Kandidaten für den Kreistag vor

 

Steinrode: „vielleicht stärkste Liste, die die SPD bisher für den Kreistag präsentieren konnte“

Mit einem erfahrenen Kandidatenteam will die SPD das Nagolder Gewicht im Kreistag erhöhen. "Wir haben Kandidaten, die viel beruflichen Sachverstand, viel kommunalpolitische kommunalpolitische Erfahrung mitbringen und dazu Engagement", so der Kreisrat und Ortsvorsteher Daniel Steinrode, der die Liste anführt. 

Ihm folgen Sonja Schaible, Geschäftsführerin eines Sanitätshauses, Ärztin und Mutter von vier Kindern, sowie Nagolds früherer OB Rainer Prewo. Für Prewo ist die Bahnanbindung nach Stuttgart "eine echte strategische Aufgabe", die bisher vom Kreis vernachlässigt werde. "Da wäre mehr Druck hilfreich, den wollen wir machen.“

Außerdem will sich die SPD für die Aktivierung der Bahnhöfe Emmingen und Gündringen/Schietingen einsetzen, so Prewo und Steinrode.

Marco Ackermann, früher schon Jugendgemeinderat inzwischen Wirtschaftsfachwirt, und Stadtrat sowie Vollmaringer Ortschaftsrat setzt sich für die Interessen der Jugend ein. Mit Marlies Katz konnte die SPD eine Nagolder Einzelhändlerin gewinnen, die auch ehrenamtlich sehr engagiert ist. Stolz ist die SPD auch auf die Kandidatur von Pfarrer Daniel Geese, der sich den sozialen Aufgaben des Kreises widmen will. 

Mit Andreas Röhm kandidiert erstmals ein Analyst für Datensicherheit, der außerdem kommunalpolitisch erfahren ist. Wolfgang Henne vereint als Nagolder Facharzt berufliche und kommunalpolitische Erfahrung und als Mitgründer der "Helfenden Hände" viel ehrenamtliche Arbeit. 

Als Fachmann für Wohnungsbau und erfahrener Gemeinderat komplettiert der Architekt Wolfgang Schleehauf die Liste, die Steinrode für die "vielleicht stärkste" hält, die die SPD bisher für den Kreistag präsentieren konnte.