SPD besucht Iselshausen – Feuerwehrmagazin zu klein

Veröffentlicht am 26.07.2018 in Allgemein

Die SPD Nagold besuchte im Rahmen ihrer Ortsteiltour den Ortsteil Iselshausen. Neben den Stadträten Daniel Steinrode, Marco Ackermann, Wolfgang Schleehauf, Gert Streib und Rainer Schmid waren vom SPD Vorstand Andreas Röhm, Hans Meier, Markus „Max“ Strinz, Daniela Steinrode sowie der Iselshäuser Muhammed Ali Öner dabei. Ortsvorsteher Bruno Graf begrüßte die SPD Delegation sowie die zahlreichen Iselshäuser Ortschaftsräte und interessierten Bürger. Während alle anderen Nagolder Stadtteile anfangs der 70ziger Jahre nach Nagold eingemeindet wurden, ist Iselshausen bereits seit 1939 mit Nagold verbunden. Iselshausen ist der städtischste aller Nagolder Ortsteile.

 

Ortsvorsteher Bruno Graf ging in seiner Einführung auf die enge Verflechtung mit der Kernstadt, insbesondere durch die räumliche Nähe ein. Stadtrat Daniel Steinrode lobte die gute Infrastruktur von Iselshausen insbesondere die Anbindung an den ÖPNV sei hervorragend, so Steinrode. Sowohl mit dem Bus kommt man gut in die Kernstadt, als auch mit der Bahn. Der Bahnhaltepunkt ist eine große Aufwertung für Iselshausen, ist sich das Iselshäuser SPD Vorstandsmitglied Muhammed Ali Öner sicher. „Für uns ist dieser Zug ein echter Mehrwert. Jetzt brauchen wir noch eine direkte Anbindung mit dem Zug Richtung Stuttgart“, so Öner weiter.

Neben Bus und Bahn war auch das Fahrrad ein Thema. Extremsportler Markus „Max“ Strinz sprach die Radwege an, die verbesserungswürdig  seien. Insbesondere Richtung Gündringen und Richtung Kernstadt sowie bei der Beschilderung der vorhandenen Radwege sah Strinz Verbesserungsbedarf.

Im Rahmen des Rundgangs durch den Ort besuchte man die Iselshäuser Gewichtheber in ihren Trainigsräumlichkeiten. Stadtrat Marco Ackermann war von den neu gestalteten Räumlichkeiten begeistert, die Gewichtheber berichteten, dass sie in Iselshausen  sehr gute Trainingsbedingungen hätten und sich gut in die Dorfgemeinschaft integriert fühlten.

Ein weiteres Thema der Iselshäuser sei die soziale Bindung der Bewohner an den Ort. Die Nähe zur Nagolder Kernstadt bewirke auch, dass die Bindung der Bevölkerung an den eigenen Ort sicherlich geringer sei als bei Orten, die räumlich getrennter von der Kernstadt sind. Ortsvorsteher Graf berichtete, dass man in einer Art Zukunftswerkstadt ein Konzept erarbeite, um dies für Iselshausen zu verbessern.

Weitere Station beim Rundgang der SPD war die Kindertagesstätte. Gert Streib lobte die Einrichtung und verwies auf die  Wichtigkeit dieser Zukunftsaufgabe. Begeistert waren die Besucher von der ehrwürdigen, mindestens 300 Jahre alten Linde. Auf dem Platz um die Linde wolle man den Spielplatz der Kita erweitern berichtete Bruno Graf.

Das Feuerwehrhaus wurde den Kommunalpolitkern von Kommandant Stefan Reinhardt gezeigt. Mit 27 Aktiven, davon 3 Frauen sei die Iselshäuser Wehr personell gut aufgestellt, so Reinhardt.

Lediglich das Fahrzeug sei inzwischen 24 Jahre alt, so der Kommandant. Bei der Besichtigung der Räumlichkeiten wurde allen schnell klar, dass das Gerätehaus viel zu klein ist. Hans Meier, selbst Feuerwehrmann in Hochdorf, stellte klar, wer eine funktionierende Feuerwehr wolle, müsse diese auch richtig ausrüsten. Auch Stadtrat Daniel Steinrode bekräftigte: „Uns ist die dezentrale Struktur unserer Feuerwehr wichtig. Bei so vielen Ehrenamtlichen gibt es hier keine Diskussion über die Notwendigkeit und deshalb muss auch die Ausrüstung gut sein!“ Ein Feuerwehrmagazin, das viel zu klein sei und das nicht einmal getrennte Umkleidemöglichkeiten für Männer und Frauen habe, müsse auf den Prüfstand, so Steinrode.

Zentrales Thema des Abends war auch das Thema Wohnen. „Unser Blick geht bei diesem Thema Richtung Calwer Decken Areal“ meinte Ortsvorsteher Graf. Man habe aktuell immer wieder Anfragen nach Bauplätzen, man könne aber niemanden  bedienen weil man keine habe, so der Ortsvorsteher. Wolfgang Schleehauf insistierte, dass man in einer älter werdenden Gesellschaft beim Bauen auch auf das Thema Barrierefreiheit achten müsse.

Mit Blick auf einzelne Leerstände im Ortskern verwies Stadtrat Rainer Schmid auf den Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ weshalb er Handlungsbedarf im  Umgang mit solchen Gebäuden sehe.

Den Abschluss machte die Gruppe im Iselshäuser Gasthaus Sieben Schwaben, wo man noch verschiedene Aspekte der Nagolder Kommunalpolitik diskutierte. Dabei war ein wichtiges Thema, das vom Nagolder SPD Vorsitzenden Andreas Röhm in die Runde gebracht wurde, das Thema Breitbandausbau. Die Zukunft sei Glasfaser bis ins Haus, die Verluste bei den bisherigen Kupferkabeln seien zu groß, so Röhm.

 

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