12.06.2018 in Topartikel Veranstaltungen

Die Zukunft der Krankenhäuser in Nagold und Calw!

 

„Medizinkonzeption 2021“ was verbirgt sich dahinter? Ist diese Konzeption zukunftsfähig? Sind unsere Krankenhäuser noch finanzierbar? Die Nagolder SPD lädt zur Diskussion über das Krankenhauskonzept im Kreis Calw. Vorgestellt und bewertet wird die Planung von der Fraktionsvorsitzenden der SPD im Calwer Kreistag Dr. Ursula Utters und Dr. Rainer Prewo, Mitglied des Aufsichtsrates des Klinikverbundes Südwest. Moderiert wird die Diskussion von Kreisrat Daniel Steinrode.

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen am Mittwoch 04.07.2021 zu dieser spannenden Diskussionsveranstaltung um 19.30 Uhr in das Nagolder Naturfreundehaus zu kommen.

 

21.04.2017 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Gemeinderatsfraktion stellt Antrag zur Wohnraumsituation in Nagold

 

Nagold galt stets als „das Tor zu Schwarzwald“ – doch nicht erst seit der Landesgartenschau im Jahre 2012 hat sich die malerische Stadt am gleichnamigen Fluss einen weit eigenständigeren Namen gemacht. Die innerstädtischen Umbaumaßnahmen führten zu einem ganz eigenen Charme und zur Etablierung Nagolds als Mittelzentrum. Diesem Charme folgen täglich zahlreiche Menschen aus Nah und Fern, die in Nagold den abwechslungsreichen Einzelhandel und die Einkaufsmöglichkeiten nutzen, in den Genuss vielfältiger Gastronomieangebote kommen und sich dort wohl fühlen. Viele Menschen jedoch, die ihren Lebensmittelpunkt in die Innenstadt oder in einen der ebenfalls attraktiven Nagolder Ortsteile verlegen und dort einen Wohnsitz finden möchten, scheitern zunehmend an der prekären Wohnungsmarktsituation. Bezahlbare Mietwohnungen sind kaum und für Nichtnagolder ohne lokale Kenntnisse häufig gar nicht greifbar, und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Dieses Problem prangerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm bereits 2012 an und bewies damit Weitsicht. SPD-Stadtrat Daniel Steinrode betonte, dass dies mittlerweile nicht mehr nur sozial Schwächere oder Menschen mit geringerem Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende betreffe: „Auch junge Familien und Alleinstehende mit mittleren Einkommen können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser, der typischen Wohnform in den Teilorten, nur noch selten leisten.“ Marco Ackermann, jüngster Stadtrat im Nagolder Gemeinderat, wies auf die oft prekäre Situation junger Menschen hin. Dem bislang noch attraktiven Standort Nagold droht damit langfristig ein ernstzunehmendes Problem: der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund, ein Sinken der Mitgliederzahlen in den örtlichen Vereinen und deren Angeboten, in Schulen, Musikschule und vielem Mehr, ebenso wie ein damit insgesamt einhergehender Schwund des attraktiven weil vielfältigen Angebots in jedweder Hinsicht, das sich auf diesem hohen Niveau nicht mehr halten lassen wird. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Stadtrat Wolfgang Schleehauf, dem als Architekt und Bausachverständigen die Problematik auch beruflich täglich begegnet, hob hervor, dass das Problem der Wohnraumsituation in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es an der Zeit ist, diesem Trend entgegenzuwirken: Die Stadt muss aktiv werden. Aus diesem Grund stellt die SPD-Gemeinderatsfraktion in Nagold den Antrag an die Stadtverwaltung, ein Konzept zu erarbeiten, wie mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Rottenburg am Neckar hat ähnliche Probleme und aus diesem Grund hierzu bereits ein Konzept erarbeitet: mit Hilfe des neu gegründeten Eigenbetriebs Wohnbau sollen in den kommenden zehn Jahren 300 Wohnungen geschaffen werden, die als Mietwohnungen in den Bestand der Stadt übernommen werden. Dieses Konzept wurde von Dr. Hendrik Bednarz, 2. Beigeordneter der Stadt Rottenburg, in Nagold erläutert. Die SPD-Fraktion fordert mit ihrem Antrag darüberhinaus die Stadt auf, zu prüfen inwieweit dieses beispielhafte Konzept in Nagold Anwendung finden kann. 

 

14.04.2017 in Kommunalpolitik

„Das Problem „Wohnungsnot“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“

 

Wohnungsbau als Chance in Nagold: Eine Veranstaltung mit Dr. Hendrik Bednarz

Nagold ist hoch attraktiv für Menschen. Die hohe Lebensqualität, die zahlreichen und vielfältigen kulturellen Angebote wie auch Einkaufsmöglichkeiten locken viele Menschen regelmäßig dorthin. Viele hegen auch den Wunsch, hier dauerhaft zu leben. In der Stadt Wohnraum zu finden, ist jedoch sehr schwierig, und diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Anhand dieser Problematik führte Kreis- und Stadtrat Daniel Steinrode in das Thema einer Veranstaltung ein, zu der der SPD-Ortsverein Nagold Dr. Hendrik Bednarz als Referent geladen hatte. Bednarz ist Bürgermeister in Rottenburg am Neckar und leitet dort das Finanzdezernat. Ähnlich wie Nagold sieht sich die benachbarte Bischofsstadt mit einer schwierigen Wohnsituation konfrontiert. Anders als in Nagold wurden dort jedoch bereits Maßnahmen ergriffen, um der Entwicklung entgegen zu wirken. Zum Januar 2017 hatte Rottenburg nach eingehender Analyse der gegebenen Situation und einer gründlichen Eruierung der Fakten zur Wohnraumsituation und des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Rottenburg und seinen Stadtteilen einen Eigenbetrieb Wohnungsbau gegründet. Dies muss natürlich für jede Stadt individuell betrachtet und eine jeweils geeignete Strategie erstellt werden. Ziel ist, in den kommenden zehn Jahren 300 stadteigene Wohneinheiten zu schaffen und zu vermarkten. Steinrode lobte die Doppelstrategie, erschwingliches Bauland für junge Familien insbesondere auf den Ortsteilen aber auch innerstädtische Wohneinheiten zu schaffen. „300 Wohnungen in zehn Jahren sind ein Wort!“ so Steinrode. Dabei ist es nicht das Ziel, Gewinn zu machen, sondern schlicht eine verträgliche Wohnsituation in Rottenburg zu kreieren, betonte Bednarz. Die ersten Maßnahmen sind bereits im Gange. Der Gemeinderat und seine Ausschüsse bleiben in die Entwicklung eingebunden und der Wohnungsbaubetrieb bleibt somit in der Hand der Stadt. Wirtschaftliche Überlegungen prägten die Vorplanungen ebenfalls in vielerlei Hinsicht. Der Rottenburger Bürgermeister betonte, dass die aktuelle Situation nicht mehr nur sozial Schwächere betreffe, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: „die Problematik betrifft aktuell die Mittelschicht“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken unterstrich, dass viele Menschen mittlerweile 50% ihres Einkommens für Miete ausgeben müssten. Dieser Markt sorge dafür, dass sich die Gesellschaft nicht entwickeln könne und die Schere zwischen Normal- bzw. Geringverdienern und Besserverdienern auch durch solche Faktoren immer weiter auseinander gehe, so Esken. Lothar Kante, der sich als Kreisrat ebenfalls intensiv mit dem Thema beschäftigt, gab einen Überblick über die Situation im Kreis und kritisierte das unzureichende Agieren der Kreisbaugenossenschaft. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm hatte das Thema bereits vor einigen Jahren frühzeitig erkannt und angemahnt, und wies eindrücklich auf die prekäre Sachlage hin. Die Dringlichkeit des Themas wurde unterstrichen von der großen Anzahl an interessierten Gästen und der Tatsache, dass am Abend zuvor eine Veranstaltung zum gleichen Thema mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stattgefunden hatte. Dekan Ralf Albrecht von der evangelischen Kirche betonte, dass der Markt durchaus sozialer Steuerung und die Gesamtlage eines gemeinschaftlichen Denkens bedürfe. Albrecht regte auch neue Wege der Kommunikation an, bei denen digitale Konzepte eine wichtige Rolle spielen könnten. Anwesende Architekten berichteten von ihrer Arbeit und den zahlreichen Problemen, mit denen sie konfrontiert sind. Manche Bauträger aber auch strenge gesetzliche Auflagen machten eine günstige Finanzierung von Projekten oft nicht möglich.

31.03.2017 in Veranstaltungen

Neue Konzepte für einen überhitzten Wohnungsmarkt – SPD lädt zu Wohnungsbau-Veranstaltung ein

 

Nagold ist eine malerische Stadt mit charmanten Ortsteilen, ein attraktives Mittelzentrum, der Sitz erfolgreicher Unternehmen und – besonders seit den Umbaumaßnahmen der Innenstadt, die in der Landesgartenschau im Jahre 2012 gipfelten – ein Ort von hoher Lebensqualität. Viele Menschen zieht es regelmäßig nach Nagold, um dort in den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften einzukaufen, um auszugehen und das reichhaltige Restaurant- und Kneipenangebot zu genießen aber auch, um dort ihren Lebensmittelpunkt und einen Wohnsitz zu finden. Dies jedoch gestaltet sich seit geraumer Zeit als sehr schwierig: Der Wohnungsmarkt in Nagold ist „überhitzt“, bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Junge Familien mit mittleren Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser nur noch selten leisten. „Dadurch stellt sich für den bislang noch attraktiven Standort Nagold langfristig jedoch eine verheerende Weiche: Der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund und mittelfristig eine Überalterung der Gesellschaft sowie ein Sinken der Attraktivität“ wie der Vollmaringer Ortsvorsteher und SPD-Kreisrat Daniel Steinrode damit nicht nur für seinen Ortsteil, sondern für die Gesamtstadt prognostiziert. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm betonte, dass es an der Zeit sei diesem Trend entgegenzuwirken. Nun müsse der Entwicklung dringend Einhalt geboten werden.

26.03.2017 in Presse im Wahlkreis

"Wa(h)r's das?" Mit Mike Jörg – wenn Eremit auf Gott trifft und die Welt verrücktspielt

 

Apokalypse und Entschleierung, Sicherheitskonferenz und Weltpolitik, Eremit und Gutmensch – Mike Jörg las bei der Veranstaltung "Wa(h)r's das?" seinen Zuschauern gehörig die Leviten. Im gut besuchten Nagolder Naturfreundehaus hielt der Kabarettist eine umfassende Bußpredigt in der Tradition des Aschermittwochs und der Fastenzeit auf höchstem Niveau und mit großem Tiefgang. Andreas Röhm, Ortsvereinsvorsitzender, begrüßte die Zuschauer und führte in den Abend ein.v.l. DAniel Steinrode, Mike Jörg, Andreas Röhm, Daniela Steinrode

25.03.2017 in Veranstaltungen

Ein Jahr Grün-Schwarz – Stillstand für Baden-Württemberg?

 
Dr. Boris Weirauch, MdL

Mit der Landtagswahl 2016 wurde in Baden-Württemberg die grün-rote Regierung durch eine neue Koalition aus Grünen und CDU abgelöst. Nun gilt es, die Regierungsarbeit des vergangenen Jahres näher zu betrachten und kritisch zu beleuchten. Der SPD Ortsverein Nagold lädt aus diesem Anlass Dr. Boris Weirauch zu einem Vortrag über die Arbeit im Landtag ein. Der Abend wird von Daniel Steinrode moderiert. Weirauch ist seit 2016 Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Mannheim II. Durch seine Tätigkeit als Gemeinderat und sein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen kennt er die Sorgen, Nöte und Anliegen der Bürger vor Ort wie auch die Arbeit in den Kommunen und Gemeinden sehr gut und setzt sich besonders dafür ein. Der 39-jährige Vater dreier Kinder hat Jura studiert und ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

18.03.2018 in Allgemein von Daniel Steinrode

Unsere Natur soll schöner werden – Vollmaringer engagieren sich für müllfreie Landschaft

 

Statt in der Wertstofftonne landet viel Müll rücksichtslos in der Natur und wird dort zu
einer Gefahr für Umwelt, dort lebende Tiere und Pflanzen aber auch für den Menschen, denn der Müll und dessen kleinsten Rückstände finden häufiger als geahnt und für uns Verbraucher unsichtbar ihren Weg zurück in die menschliche Nahrung.

 

Plastikmüll gefährdet das Leben in Meeren, Flüssen und Wäldern – und damit auch unsere unmittelbare Natur rings um Vollmaringen. Um dieser Vermüllung etwas entgegen zu setzen und die Natur davon zu befreien, fand die „Markungsputzete“ auch 2018 in Vollmaringen statt.
Tapfer und unbeirrt trotzten die Vollmaringer Müllsammlerinnen und Müllsammler bei
der diesjährigen Markungsputzete dem dichten Nebel und den eisigen Temperaturen
bei ihrer Sammelaktion in und rings um Vollmaringen. Mit Müllsäcken, Handschuhen,
Greifzangen und Eimern ausgerüstet, brachen die fleißigen Helfer auf verschiedenen
Strecken auf, um im Wald, auf Äckern, an Wegesrändern aber auch direkt an und um
Kirche, Grundschule, Rathaus und Dorfplatz viel Müll wegzuräumen, den andere
Menschen achtlos und gleichgültig dort liegen ließen. Ortsvorsteher Daniel Steinrode
bedankte sich bei den Helfern, die trotz der unwirtlichen Wetterbedingungen
gekommen waren – insbesondere bei den engagierten Kindern, die unermüdlich und
tatkräftig mithalfen und sich so für eine umweltfreundlichere Zukunft einsetzten.
Unterstützt wurden sie dabei von den Ortschaftsräten Anton Heusner, Marco
Ackermann, Wolfgang Stein und Andreas Graf. Stein und Graf sowie Peter Schiebel
waren mit Unimog und Traktoren sowie Anhängern gekommen. Auch Vertreter des
NABU halfen engagiert mit sowie zahlreiche weitere Vollmaringer Bürgerinnen und
Bürger.
 

18.03.2018 in Allgemein von Daniel Steinrode

Vollmaringer Musikanten blicken auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

 
von links: Ferdinand Wollensak,Daniel Nesch, Edeltraud Reinhardt, Daniel Steinrode, Carina Wurster und Daniela Brezing

Die Vollmaringer Musikanten haben auf ihr erstes gesamtes Vereinsjahr mit der neuen Dirigentin Daniela Herwanger zurückgeschaut. Im Rückblick wurde von musikalischen Fortschritten und erfolgreicher Jugendarbeit berichtet. Außerdem konnten langjährige Mitglieder geehrt werden.

Dirigentin Daniela Herwanger berichtete nach ihrem Antritt im Sommer 2016 von ihrem ersten
ganzen Jahr bei den Vollmaringer Musikanten. Sie dankte allen Musikern für die „tolle Atmosphäre“, die im Verein herrsche. Die neue Dirigentin hat auch neue Ideen mitgebracht – beispielsweise hat sie mit den Musikern eine kleine Choreografie zu einem Udo-Jürgens- Medley einstudiert, die dann beim Landesmusikfestival auf dem Horber Flößerwasen zur „Primetime“ wie sie sagte für eine gute Show der Vollmaringer Musikanten beitrug. Daniela Herwanger hat die Musiker gelobt: „Es ist nicht klar, dass alle mitziehen, wenn man mal was Neues ausprobiert.“ Bei der Vorbereitung ihres ersten alleine geleiteten Weihnachtskonzertes hatte sie den Schwerpunkt in der Probenarbeit auf den Klangausgleich in den Registern gelegt. „Dieses erste musikalische Ziel haben wir voll und ganz erreicht“, sagte sie bei der Versammlung. Im bereits laufenden Vereinsjahr 2018 sieht die Dirigentin einen Höhepunkt im Ausflug ins Erzgebirge. Für zwei Auftritte in Deutschneudorf wolle sie ebenfalls spezielle Programmpunkte erarbeiten und erwarte, dass die Probenbeteiligung dafür schnell wieder steige.

03.03.2018 in Allgemein von Daniel Steinrode

„Wa(h)r was?“ – Ein satirischer Abend mit Mike Jörg im Naturfreundehaus

 
Kabarettist Mike Jörg

Am Sonntag, den 11. März, kommt Mike Jörg um 19 Uhr mit seinem satirischen Jahresrückblick auf 2017 zu einer Sonderveranstaltung ins Naturfreundehaus in Nagold.

Die SPD Nagold lädt zu dieser Veranstaltung ein. Da alle Veranstaltungen von Mike Jörg in diesem Winter sehr erfolgreich waren, soll es noch eine letzte Gelegenheit geben, einen satirischen Blick in das alte Jahr zu wagen. Das neue Jahr kann man nur verstehen, wenn man das alte noch im Hinterkopf hat. Mike Jörg wird dabei auch die aktuellen Entwicklungen in der Bundespolitik in sein Rückblicks-Programm einarbeiten. Der Satiriker konnte aufgrund der hohen Nachfrage noch einmal für einen Auftritt gewonnen werden. Karten gibt es im Vorverkauf für 12,-Euro im Rathauscafé sowie im Naturfreundehaus oder für 15,- Euro an der Abendkasse.

03.02.2018 in Allgemein von Daniel Steinrode

SPD in der Zerreißprobe: zwischen staatspolitischer Verantwortung und Ablehnung der großen Koalition

 
Dr. Martin Rosemann, Referent des Abends

Die SPD hat am 24.September 2017 ihr schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Klar, dass Parteichef Martin Schulz noch am Wahlabend den Gang in die Opposition postulierte. Niemand hätte verstanden, wenn eine derartig geschlagene Partei Ansprüche an die Regierungsbeteiligung erhoben hätte. Nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche mit der Flucht der FDP aus der Verantwortung sucht die SPD nun ihre Rolle in der aktuellen Regierungskrise. CDU/CSU, FDP und Grüne waren nicht in der Lage, eine Regierung zu bilden. In dieser verfahrenen Lage rückt die SPD in den Fokus. Dass sie regieren kann, hat sie in vielen Koalitionen bewiesen. Dabei hat sie viele vorzeigbare inhaltliche Erfolge erzielt. Auf der anderen Seite ist dies die krasseste Wahlniederlage einer Koalition in der Bundesrepublik. Kann dies einfach so ignoriert werden? Ein weiter so? Ist nicht der Gang der SPD in die Opposition die einzig richtige Antwort? „Das knappe Votum für die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen beim letzten SPD-Parteitag macht deutlich, wie groß die Meinungsdifferenzen sind und wie wichtig es ist, dies vor einer bevorstehenden Mitgliederbefragung gemeinsam zu diskutieren.“ sagte SPD-Gemeinde- und Kreisrat Daniel Steinrode. „Dieses Dilemma stellt eine große Herausforderung für die SPD dar. Das spiegelt sich auch im Ortsverein Nagold und seinen Mitgliedern wider.“ betonte auch Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm.

Der SPD-Ortsverein Nagold diskutiert auf Einladung von Daniel Steinrode mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann das Für und Wider einer Regierungsbeteiligung der SPD am Mittwoch, 7.2.2018, um 20 Uhr im Gasthaus Adler. Zu dieser spannenden und kontroversen Veranstaltung lädt die SPD ihre Mitglieder, Freunde und alle politisch Interessierten ein.

150 Jahre SPD