21.04.2017 in Allgemein von Daniel Steinrode

SPD-Gemeinderatsfraktion stellt Antrag zur Wohnraumsituation in Nagold

 

Nagold galt stets als „das Tor zu Schwarzwald“ – doch nicht erst seit der Landesgartenschau im Jahre 2012 hat sich die malerische Stadt am gleichnamigen Fluss einen weit eigenständigeren Namen gemacht. Die innerstädtischen Umbaumaßnahmen führten zu einem ganz eigenen Charme und zur Etablierung Nagolds als Mittelzentrum. Diesem Charme folgen täglich zahlreiche Menschen aus Nah und Fern, die in Nagold den abwechslungsreichen Einzelhandel und die Einkaufsmöglichkeiten nutzen, in den Genuss vielfältiger Gastronomieangebote kommen und sich dort wohl fühlen. Viele Menschen jedoch, die ihren Lebensmittelpunkt in die Innenstadt oder in einen der ebenfalls attraktiven Nagolder Ortsteile verlegen und dort einen Wohnsitz finden möchten, scheitern zunehmend an der prekären Wohnungsmarktsituation. Bezahlbare Mietwohnungen sind kaum und für Nichtnagolder ohne lokale Kenntnisse häufig gar nicht greifbar, und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Dieses Problem prangerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm bereits 2012 an und bewies damit Weitsicht. SPD-Stadtrat Daniel Steinrode betonte, dass dies mittlerweile nicht mehr nur sozial Schwächere oder Menschen mit geringerem Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende betreffe: „Auch junge Familien und Alleinstehende mit mittleren Einkommen können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser, der typischen Wohnform in den Teilorten, nur noch selten leisten.“ Marco Ackermann, jüngster Stadtrat im Nagolder Gemeinderat, wies auf die oft prekäre Situation junger Menschen hin. Dem bislang noch attraktiven Standort Nagold droht damit langfristig ein ernstzunehmendes Problem: der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund, ein Sinken der Mitgliederzahlen in den örtlichen Vereinen und deren Angeboten, in Schulen, Musikschule und vielem Mehr, ebenso wie ein damit insgesamt einhergehender Schwund des attraktiven weil vielfältigen Angebots in jedweder Hinsicht, das sich auf diesem hohen Niveau nicht mehr halten lassen wird. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Stadtrat Wolfgang Schleehauf, dem als Architekt und Bausachverständigen die Problematik auch beruflich täglich begegnet, hob hervor, dass das Problem der Wohnraumsituation in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es an der Zeit ist, diesem Trend entgegenzuwirken: Die Stadt muss aktiv werden. Aus diesem Grund stellt die SPD-Gemeinderatsfraktion in Nagold den Antrag an die Stadtverwaltung, ein Konzept zu erarbeiten, wie mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Rottenburg am Neckar hat ähnliche Probleme und aus diesem Grund hierzu bereits ein Konzept erarbeitet: mit Hilfe des neu gegründeten Eigenbetriebs Wohnbau sollen in den kommenden zehn Jahren 300 Wohnungen geschaffen werden, die als Mietwohnungen in den Bestand der Stadt übernommen werden. Dieses Konzept wurde von Dr. Hendrik Bednarz, 2. Beigeordneter der Stadt Rottenburg, in Nagold erläutert. Die SPD-Fraktion fordert mit ihrem Antrag darüberhinaus die Stadt auf, zu prüfen inwieweit dieses beispielhafte Konzept in Nagold Anwendung finden kann. 

14.04.2017 in Kommunalpolitik

„Das Problem „Wohnungsnot“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“

 

Wohnungsbau als Chance in Nagold: Eine Veranstaltung mit Dr. Hendrik Bednarz

Nagold ist hoch attraktiv für Menschen. Die hohe Lebensqualität, die zahlreichen und vielfältigen kulturellen Angebote wie auch Einkaufsmöglichkeiten locken viele Menschen regelmäßig dorthin. Viele hegen auch den Wunsch, hier dauerhaft zu leben. In der Stadt Wohnraum zu finden, ist jedoch sehr schwierig, und diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Anhand dieser Problematik führte Kreis- und Stadtrat Daniel Steinrode in das Thema einer Veranstaltung ein, zu der der SPD-Ortsverein Nagold Dr. Hendrik Bednarz als Referent geladen hatte. Bednarz ist Bürgermeister in Rottenburg am Neckar und leitet dort das Finanzdezernat. Ähnlich wie Nagold sieht sich die benachbarte Bischofsstadt mit einer schwierigen Wohnsituation konfrontiert. Anders als in Nagold wurden dort jedoch bereits Maßnahmen ergriffen, um der Entwicklung entgegen zu wirken. Zum Januar 2017 hatte Rottenburg nach eingehender Analyse der gegebenen Situation und einer gründlichen Eruierung der Fakten zur Wohnraumsituation und des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Rottenburg und seinen Stadtteilen einen Eigenbetrieb Wohnungsbau gegründet. Dies muss natürlich für jede Stadt individuell betrachtet und eine jeweils geeignete Strategie erstellt werden. Ziel ist, in den kommenden zehn Jahren 300 stadteigene Wohneinheiten zu schaffen und zu vermarkten. Steinrode lobte die Doppelstrategie, erschwingliches Bauland für junge Familien insbesondere auf den Ortsteilen aber auch innerstädtische Wohneinheiten zu schaffen. „300 Wohnungen in zehn Jahren sind ein Wort!“ so Steinrode. Dabei ist es nicht das Ziel, Gewinn zu machen, sondern schlicht eine verträgliche Wohnsituation in Rottenburg zu kreieren, betonte Bednarz. Die ersten Maßnahmen sind bereits im Gange. Der Gemeinderat und seine Ausschüsse bleiben in die Entwicklung eingebunden und der Wohnungsbaubetrieb bleibt somit in der Hand der Stadt. Wirtschaftliche Überlegungen prägten die Vorplanungen ebenfalls in vielerlei Hinsicht. Der Rottenburger Bürgermeister betonte, dass die aktuelle Situation nicht mehr nur sozial Schwächere betreffe, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: „die Problematik betrifft aktuell die Mittelschicht“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken unterstrich, dass viele Menschen mittlerweile 50% ihres Einkommens für Miete ausgeben müssten. Dieser Markt sorge dafür, dass sich die Gesellschaft nicht entwickeln könne und die Schere zwischen Normal- bzw. Geringverdienern und Besserverdienern auch durch solche Faktoren immer weiter auseinander gehe, so Esken. Lothar Kante, der sich als Kreisrat ebenfalls intensiv mit dem Thema beschäftigt, gab einen Überblick über die Situation im Kreis und kritisierte das unzureichende Agieren der Kreisbaugenossenschaft. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm hatte das Thema bereits vor einigen Jahren frühzeitig erkannt und angemahnt, und wies eindrücklich auf die prekäre Sachlage hin. Die Dringlichkeit des Themas wurde unterstrichen von der großen Anzahl an interessierten Gästen und der Tatsache, dass am Abend zuvor eine Veranstaltung zum gleichen Thema mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stattgefunden hatte. Dekan Ralf Albrecht von der evangelischen Kirche betonte, dass der Markt durchaus sozialer Steuerung und die Gesamtlage eines gemeinschaftlichen Denkens bedürfe. Albrecht regte auch neue Wege der Kommunikation an, bei denen digitale Konzepte eine wichtige Rolle spielen könnten. Anwesende Architekten berichteten von ihrer Arbeit und den zahlreichen Problemen, mit denen sie konfrontiert sind. Manche Bauträger aber auch strenge gesetzliche Auflagen machten eine günstige Finanzierung von Projekten oft nicht möglich.

14.04.2017 in Allgemein von Daniel Steinrode

„Das Problem „Wohnungsnot“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“

 

Wohnungsbau als Chance in Nagold: Eine Veranstaltung mit Dr. Hendrik Bednarz

Nagold ist hoch attraktiv für Menschen. Die hohe Lebensqualität, die zahlreichen und vielfältigen kulturellen Angebote wie auch Einkaufsmöglichkeiten locken viele Menschen regelmäßig dorthin. Viele hegen auch den Wunsch, hier dauerhaft zu leben. In der Stadt Wohnraum zu finden, ist jedoch sehr schwierig, und diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Anhand dieser Problematik führte Kreis- und Stadtrat Daniel Steinrode in das Thema einer Veranstaltung ein, zu der der SPD-Ortsverein Nagold Dr. Hendrik Bednarz als Referent geladen hatte. Bednarz ist Bürgermeister in Rottenburg am Neckar und leitet dort das Finanzdezernat. Ähnlich wie Nagold sieht sich die benachbarte Bischofsstadt mit einer schwierigen Wohnsituation konfrontiert. Anders als in Nagold wurden dort jedoch bereits Maßnahmen ergriffen, um der Entwicklung entgegen zu wirken. Zum Januar 2017 hatte Rottenburg nach eingehender Analyse der gegebenen Situation und einer gründlichen Eruierung der Fakten zur Wohnraumsituation und des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Rottenburg und seinen Stadtteilen einen Eigenbetrieb Wohnungsbau gegründet. Dies muss natürlich für jede Stadt individuell betrachtet und eine jeweils geeignete Strategie erstellt werden. Ziel ist, in den kommenden zehn Jahren 300 stadteigene Wohneinheiten zu schaffen und zu vermarkten. Steinrode lobte die Doppelstrategie, erschwingliches Bauland für junge Familien insbesondere auf den Ortsteilen aber auch innerstädtische Wohneinheiten zu schaffen. „300 Wohnungen in zehn Jahren sind ein Wort!“ so Steinrode. Dabei ist es nicht das Ziel, Gewinn zu machen, sondern schlicht eine verträgliche Wohnsituation in Rottenburg zu kreieren, betonte Bednarz. Die ersten Maßnahmen sind bereits im Gange. Der Gemeinderat und seine Ausschüsse bleiben in die Entwicklung eingebunden und der Wohnungsbaubetrieb bleibt somit in der Hand der Stadt. Wirtschaftliche Überlegungen prägten die Vorplanungen ebenfalls in vielerlei Hinsicht. Der Rottenburger Bürgermeister betonte, dass die aktuelle Situation nicht mehr nur sozial Schwächere betreffe, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: „die Problematik betrifft aktuell die Mittelschicht“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken unterstrich, dass viele Menschen mittlerweile 50% ihres Einkommens für Miete ausgeben müssten. Dieser Markt sorge dafür, dass sich die Gesellschaft nicht entwickeln könne und die Schere zwischen Normal- bzw. Geringverdienern und Besserverdienern auch durch solche Faktoren immer weiter auseinander gehe, so Esken. Lothar Kante, der sich als Kreisrat ebenfalls intensiv mit dem Thema beschäftigt, gab einen Überblick über die Situation im Kreis und kritisierte das unzureichende Agieren der Kreisbaugenossenschaft. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm hatte das Thema bereits vor einigen Jahren frühzeitig erkannt und angemahnt, und wies eindrücklich auf die prekäre Sachlage hin. Die Dringlichkeit des Themas wurde unterstrichen von der großen Anzahl an interessierten Gästen und der Tatsache, dass am Abend zuvor eine Veranstaltung zum gleichen Thema mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stattgefunden hatte. Dekan Ralf Albrecht von der evangelischen Kirche betonte, dass der Markt durchaus sozialer Steuerung und die Gesamtlage eines gemeinschaftlichen Denkens bedürfe. Albrecht regte auch neue Wege der Kommunikation an, bei denen digitale Konzepte eine wichtige Rolle spielen könnten. Anwesende Architekten berichteten von ihrer Arbeit und den zahlreichen Problemen, mit denen sie konfrontiert sind. Manche Bauträger aber auch strenge gesetzliche Auflagen machten eine günstige Finanzierung von Projekten oft nicht möglich.

„Nun gilt es zu prüfen, inwiefern das Rottenburger Konzept auf Nagold übertragen werden kann und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um auf Nagold angepasst zu handeln. Die SPD-Gemeinderatsfraktion wird hierzu einen Antrag an den Gemeinderat stellen.“ merkte Daniel Steinrode an und schloss die Veranstaltung mit den Worten „Die richtigen Fragen sind gestellt und wir brauchen nun viele Akteure, die gemeinsam agieren.“

 

11.04.2017 in Allgemein von Daniel Steinrode

Boris Weirauch: Ein Jahr Grün-Schwarz - Stillstand im Land

 

Ein Jahr Grün-Schwarze Landesregierung, ein Jahr Grün-Schwarze Politik in Baden-Württemberg – ein Jahr Rückblick und Zeit, die vergangene Regierungsarbeit genauer unter die Lupe zu nehmen. Der SPD-Ortsverein lud aus diesem Anlass Dr. Boris Weirauch MdL nach Nagold ein. Andreas Röhm, Ortsvereinsvorsitzender, begrüßte die Anwesenden und führte in den Abend ein. Dr. Boris Weirauch ist Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Mannheim II und auf eigenen Wunsch der SPD-Vertretungsabgeordnete für den Wahlkreis Calw, was von einer langjährigen Verbundenheit mit SPD-Kreisrat Daniel Steinrode herrührt. Steinrode referierte einleitend über die Situation im Kreis Calw: „Was bringt uns die Landespolitik im Kreis? Wie profitieren hier vor Ort unmittelbar davon?“ und verwies dabei auch auf die Arbeit der grün-roten Vorgängerregierung, von der der Kreis stark profitiert hatte. „Nun geschieht hier nichts mehr.“ so Steinrode. Dr. Boris Weirauch bestätigte dies auf Landesebene und berichtete über die hervorragende finanzielle Situation des Landes, die jedoch nicht auf kommunale Ebene weitergegeben und häufig nicht in wichtige Projekte der Kommunen investiert werde. Weirauch ist von Beruf Anwalt und seit vielen Jahren Kommunalpolitiker mit Herzblut. Umso mehr bedaure er die Vernachlässigung der Kommunen auf Landesebene. Geld aus dem Bund für die Kommunen bleibe ebenfalls zu oft auf Landesebene hängen, dabei gehe es hier um sehr viel Geld. Allein der Stadt Mannheim fehlten 30 Millionen in den folgenden vier Jahren im Vergleich zur grün-roten Regierung. Auch im Bereich Wohnungsbau wird deutlich zu wenig unternommen und es muss deutlich mehr gefördert werden, zumal es das Förderprogramm des Bundes in Höhe von 1,5 Milliarden gibt, dessen Gelder aber nicht zweckgebunden sind, so dass diese nicht zwingend vollständig vom Land weiter gegeben werden.

Ein wichtiges Thema des Abends war zudem die Digitalisierung und der technologische Wandel im Hinblick auf eine sich verändernde Arbeitswelt. Die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, berietet vielen Menschen große Sorgen. Auch hier sieht Boris Weirauch die Landesregierung in der Pflicht, konsequenter und verantwortungsvoller zu handeln. Insbesondere mittelständische Betriebe haben häufig finanziell das Problem, ihre Mitarbeiter fortzubilden und dem digitalen Wandel begegnen zu können. Das gleichermaßen zukunftsorientierte Thema „Emobilität“ wird in den Augen des Landtagsabgeordneten noch immer stark vernachlässigt. Weirauch forderte vehement, dass dieser Umwandlungsprozess politisch aktiv gestaltet werden müsse und nicht der Wirtschaft alleine überlassen werde. Gerade in einem ressourcenarmen Land wie Baden-Württemberg müsse die Forschung muss ins Land geholt und dort gehalten werden. Ein weiteres Schwerpunktthema von Weirauch im Landtag ist die Innere Sicherheit. Unter Grün-Rot wurden viele Polizisten eingestellt, im Augenblick werden jedoch Pensionäre häufig nicht einmal ersetzt. Bislang gab es keinen Gesetzentwurf aus dem Innenministerium, der nicht aus grün-roter Regierungszeit stammt, so auch der Entwurf zur Bodycam, den die SPD zuvor entworfen hatte.

Weirauch stellte sich den zahlreichen Fragen und Anliegen der Gäste, die einen hochinteressanten, spannenden und sehr kurzweiligen Abend erlebten. Dabei wurde auch intensiv und kritisch diskutiert und Themen wie Stuttgart-21 oder Weirauchs Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss gestreift. 

08.04.2017 in Allgemein von Daniel Steinrode

Pflanzung des Baum des Jahres 2017

 

In Nagold wurde der "Baum des Jahres" gepflanzt: Die Fichte (Picea abies) ist Baum des Jahres 2017. Gestiftet wurde dieser Baum für den Baum-des-Jahres-Park in Nagold von den Jägern, unter anderem mit Michael Raible. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Grossmann, Vertretern der ANU wie Dieter Laquai, Daniel Steinrode, dem Umweltbeauftragten der Stadt Nagold Peter Wiedmann-Rau,  Feuerwehrhauptkommandant Paul Amand und der Feuerwehrkommandant der Partnerwehr in Hofkirchen.

Wohl kaum eine andere Baumart prägte den deutschen Wald in den letzten zwei Jahrhunderten mehr als die Fichte: ein Symbolbaum für gelungene Wiederbewaldung mit schnellem Wuchs und daher ideal zur Holzproduktion in schwierigen Zeiten. Die dadurch durch Menschenhand verursachte Monokultur, sorgte aber auch für ökologische und wirtschaftliche Probleme.

Der Klimawandel setzt die Fichte jedoch zunehmend unter Stress, da sie Schwankungen in der Niederschlagsmenge und Trockenheit nur schlecht verkraftet.

Um die Fichte zu würdigen und auf die Bedrohung der Art hinzuweisen wurde diese Baumart zum Baum des Jahres ernannt. 

31.03.2017 in Allgemein von Daniel Steinrode

Neue Konzepte für einen überhitzten Wohnungsmarkt – SPD lädt zu Wohnungsbau-Veranstaltung ein?

 

Nagold ist eine malerische Stadt mit charmanten Ortsteilen, ein attraktives Mittelzentrum, der Sitz erfolgreicher Unternehmen und – besonders seit den Umbaumaßnahmen der Innenstadt, die in der Landesgartenschau im Jahre 2012 gipfelten – ein Ort von hoher Lebensqualität. Viele Menschen zieht es regelmäßig nach Nagold, um dort in den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften einzukaufen, um auszugehen und das reichhaltige Restaurant- und Kneipenangebot zu genießen aber auch, um dort ihren Lebensmittelpunkt und einen Wohnsitz zu finden. Dies jedoch gestaltet sich seit geraumer Zeit als sehr schwierig: Der Wohnungsmarkt in Nagold ist „überhitzt“, bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Junge Familien mit mittleren Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser nur noch selten leisten. „Dadurch stellt sich für den bislang noch attraktiven Standort Nagold langfristig jedoch eine verheerende Weiche: Der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund und mittelfristig eine Überalterung der Gesellschaft sowie ein Sinken der Attraktivität“ wie der Vollmaringer Ortsvorsteher und SPD-Kreisrat Daniel Steinrode damit nicht nur für seinen Ortsteil, sondern für die Gesamtstadt prognostiziert. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm betonte, dass es an der Zeit sei diesem Trend entgegenzuwirken. Nun müsse der Entwicklung dringend Einhalt geboten werden.

Der SPD-Ortsverein sieht zwingenden Handlungsbedarf und lädt zu diesem Thema Dr. Hendrik Bednarz, Finanzbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, am 12. April um 19 Uhr ins Hotel Adler ein. Bednarz wird den „Rottenburger Weg“ erläutern, durch den die benachbarte Bischofsstadt mithilfe ihres am 1.1.2017 gegründeten Eigenbetriebs „Wohnungsbau“ mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte. Das Ziel der Rottenburger Stadtverwaltung ist so ambitioniert wie notwendig: in den kommenden 10 Jahren sollen 300 Wohnungen geschaffen werden. „Wir möchten ein handlungsfähiges Konzept für Nagold entwickeln und das Modell Rottenburg kann uns hier ein Vorbild und eine Hilfestellung für eigene Ideen sein“ unterstrich Stadtrat Steinrode „Dies ist ein Thema, dass den Nagoldern unter den Nägeln brennt.“

„Für junge Menschen ist Wohnraum in Nagold nicht erschwinglich“, meint Stadtrat Marco Ackermann, der mit vielen jungen Menschen im Gespräch ist. Stadtrat und Architekt Wolfgang Schleehauf ist, bedingt durch seine berufliche Tätigkeit, sehr nah am Wohnungsmarkt in Nagold dran. Schleehauf ist überzeugt, dass der Stadt bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine Schlüsselrolle zukomme. „Die Stadt muss aktiv werden!“ ist sich der Hochdorfer Architekt Wolfgng Schleehauf sicher.

 

 

 

31.03.2017 in Veranstaltungen

Neue Konzepte für einen überhitzten Wohnungsmarkt – SPD lädt zu Wohnungsbau-Veranstaltung ein

 

Nagold ist eine malerische Stadt mit charmanten Ortsteilen, ein attraktives Mittelzentrum, der Sitz erfolgreicher Unternehmen und – besonders seit den Umbaumaßnahmen der Innenstadt, die in der Landesgartenschau im Jahre 2012 gipfelten – ein Ort von hoher Lebensqualität. Viele Menschen zieht es regelmäßig nach Nagold, um dort in den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften einzukaufen, um auszugehen und das reichhaltige Restaurant- und Kneipenangebot zu genießen aber auch, um dort ihren Lebensmittelpunkt und einen Wohnsitz zu finden. Dies jedoch gestaltet sich seit geraumer Zeit als sehr schwierig: Der Wohnungsmarkt in Nagold ist „überhitzt“, bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Junge Familien mit mittleren Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser nur noch selten leisten. „Dadurch stellt sich für den bislang noch attraktiven Standort Nagold langfristig jedoch eine verheerende Weiche: Der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund und mittelfristig eine Überalterung der Gesellschaft sowie ein Sinken der Attraktivität“ wie der Vollmaringer Ortsvorsteher und SPD-Kreisrat Daniel Steinrode damit nicht nur für seinen Ortsteil, sondern für die Gesamtstadt prognostiziert. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm betonte, dass es an der Zeit sei diesem Trend entgegenzuwirken. Nun müsse der Entwicklung dringend Einhalt geboten werden.

26.03.2017 in Presse im Wahlkreis

"Wa(h)r's das?" Mit Mike Jörg – wenn Eremit auf Gott trifft und die Welt verrücktspielt

 

Apokalypse und Entschleierung, Sicherheitskonferenz und Weltpolitik, Eremit und Gutmensch – Mike Jörg las bei der Veranstaltung "Wa(h)r's das?" seinen Zuschauern gehörig die Leviten. Im gut besuchten Nagolder Naturfreundehaus hielt der Kabarettist eine umfassende Bußpredigt in der Tradition des Aschermittwochs und der Fastenzeit auf höchstem Niveau und mit großem Tiefgang. Andreas Röhm, Ortsvereinsvorsitzender, begrüßte die Zuschauer und führte in den Abend ein.v.l. DAniel Steinrode, Mike Jörg, Andreas Röhm, Daniela Steinrode

25.03.2017 in Allgemein von Daniel Steinrode

Umwelt und Natur schützen – Vollmaringer sammeln Müll bei Markungsputzete?

 

Groß und Klein, zu Fuß oder auf dem Traktor – viele fleißige Vollmaringer machten sich am vergangenen Samstag bei Sonnenschein aber auch zum Teil starken Wind gemeinsam auf den Weg und an die Arbeit, die Natur rund um ihren Ort vom Müll zu befreien. Mit Feuereifer und Handschuhen, Säcken und Eimern bewaffnet, gingen die zahlreichen Müllsammlerinnen und Müllsammler in unterschiedlichen Gruppen die Aktion an und fanden auf ihren verschiedenen Routen auch Allerlei, mit dem sie haufenweise diese Müllsäcke füllten. Diesen Müll hatten sie aufgelesen von Äckern, Wiesen oder im Wald – also überall dort, wo Müll nichts zu suchen hat. Dies beeindruckte insbesondere die Kinder nachhaltig, die sich auf diese Weise auch mit dem Schutz der Natur und der Umwelt auseinandersetzen konnten. Aber auch im Ort selbst fanden die Sammler viel Müll, der achtlos weggeworfen wurde. Ortsvorsteher Daniel Steinrode war beeindruckt vom Engagement der vielen Helfer und freute sich darüber, dass viele Vollmaringer dem Aufruf zur Markungsputzete gefolgt waren. „Kinder und Erwachsene, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit dafür Zeit nehmen, den Müll anderer wegzuräumen, entwickeln hierfür schnell ein kritisches Auge und sind eher bereit, Verantwortung für die Umwelt zu tragen“ betonte Steinrode. Die Grundschule Vollmaringen war ebenfalls mit der kommissarischen Schulleiterin Sara Steeb zahlreichen Schülern mit im Boot und zeigte sich überaus engagiert.

Der Abschluss fand in der Stadiongaststätte „Olympia“ im Vollmaringer Sportheim statt, wo sich die eifrigen Helfer bei Pommes und Getränken gemeinsamen und wohlverdient stärken konnten.

 

 

 

25.03.2017 in Veranstaltungen

Ein Jahr Grün-Schwarz – Stillstand für Baden-Württemberg?

 
Dr. Boris Weirauch, MdL

Mit der Landtagswahl 2016 wurde in Baden-Württemberg die grün-rote Regierung durch eine neue Koalition aus Grünen und CDU abgelöst. Nun gilt es, die Regierungsarbeit des vergangenen Jahres näher zu betrachten und kritisch zu beleuchten. Der SPD Ortsverein Nagold lädt aus diesem Anlass Dr. Boris Weirauch zu einem Vortrag über die Arbeit im Landtag ein. Der Abend wird von Daniel Steinrode moderiert. Weirauch ist seit 2016 Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Mannheim II. Durch seine Tätigkeit als Gemeinderat und sein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen kennt er die Sorgen, Nöte und Anliegen der Bürger vor Ort wie auch die Arbeit in den Kommunen und Gemeinden sehr gut und setzt sich besonders dafür ein. Der 39-jährige Vater dreier Kinder hat Jura studiert und ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

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