21.04.2017 in Topartikel Gemeinderatsfraktion

SPD-Gemeinderatsfraktion stellt Antrag zur Wohnraumsituation in Nagold

 

Nagold galt stets als „das Tor zu Schwarzwald“ – doch nicht erst seit der Landesgartenschau im Jahre 2012 hat sich die malerische Stadt am gleichnamigen Fluss einen weit eigenständigeren Namen gemacht. Die innerstädtischen Umbaumaßnahmen führten zu einem ganz eigenen Charme und zur Etablierung Nagolds als Mittelzentrum. Diesem Charme folgen täglich zahlreiche Menschen aus Nah und Fern, die in Nagold den abwechslungsreichen Einzelhandel und die Einkaufsmöglichkeiten nutzen, in den Genuss vielfältiger Gastronomieangebote kommen und sich dort wohl fühlen. Viele Menschen jedoch, die ihren Lebensmittelpunkt in die Innenstadt oder in einen der ebenfalls attraktiven Nagolder Ortsteile verlegen und dort einen Wohnsitz finden möchten, scheitern zunehmend an der prekären Wohnungsmarktsituation. Bezahlbare Mietwohnungen sind kaum und für Nichtnagolder ohne lokale Kenntnisse häufig gar nicht greifbar, und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Dieses Problem prangerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm bereits 2012 an und bewies damit Weitsicht. SPD-Stadtrat Daniel Steinrode betonte, dass dies mittlerweile nicht mehr nur sozial Schwächere oder Menschen mit geringerem Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende betreffe: „Auch junge Familien und Alleinstehende mit mittleren Einkommen können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser, der typischen Wohnform in den Teilorten, nur noch selten leisten.“ Marco Ackermann, jüngster Stadtrat im Nagolder Gemeinderat, wies auf die oft prekäre Situation junger Menschen hin. Dem bislang noch attraktiven Standort Nagold droht damit langfristig ein ernstzunehmendes Problem: der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund, ein Sinken der Mitgliederzahlen in den örtlichen Vereinen und deren Angeboten, in Schulen, Musikschule und vielem Mehr, ebenso wie ein damit insgesamt einhergehender Schwund des attraktiven weil vielfältigen Angebots in jedweder Hinsicht, das sich auf diesem hohen Niveau nicht mehr halten lassen wird. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Stadtrat Wolfgang Schleehauf, dem als Architekt und Bausachverständigen die Problematik auch beruflich täglich begegnet, hob hervor, dass das Problem der Wohnraumsituation in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es an der Zeit ist, diesem Trend entgegenzuwirken: Die Stadt muss aktiv werden. Aus diesem Grund stellt die SPD-Gemeinderatsfraktion in Nagold den Antrag an die Stadtverwaltung, ein Konzept zu erarbeiten, wie mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Rottenburg am Neckar hat ähnliche Probleme und aus diesem Grund hierzu bereits ein Konzept erarbeitet: mit Hilfe des neu gegründeten Eigenbetriebs Wohnbau sollen in den kommenden zehn Jahren 300 Wohnungen geschaffen werden, die als Mietwohnungen in den Bestand der Stadt übernommen werden. Dieses Konzept wurde von Dr. Hendrik Bednarz, 2. Beigeordneter der Stadt Rottenburg, in Nagold erläutert. Die SPD-Fraktion fordert mit ihrem Antrag darüberhinaus die Stadt auf, zu prüfen inwieweit dieses beispielhafte Konzept in Nagold Anwendung finden kann. 

 

14.04.2017 in Kommunalpolitik

„Das Problem „Wohnungsnot“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“

 

Wohnungsbau als Chance in Nagold: Eine Veranstaltung mit Dr. Hendrik Bednarz

Nagold ist hoch attraktiv für Menschen. Die hohe Lebensqualität, die zahlreichen und vielfältigen kulturellen Angebote wie auch Einkaufsmöglichkeiten locken viele Menschen regelmäßig dorthin. Viele hegen auch den Wunsch, hier dauerhaft zu leben. In der Stadt Wohnraum zu finden, ist jedoch sehr schwierig, und diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Anhand dieser Problematik führte Kreis- und Stadtrat Daniel Steinrode in das Thema einer Veranstaltung ein, zu der der SPD-Ortsverein Nagold Dr. Hendrik Bednarz als Referent geladen hatte. Bednarz ist Bürgermeister in Rottenburg am Neckar und leitet dort das Finanzdezernat. Ähnlich wie Nagold sieht sich die benachbarte Bischofsstadt mit einer schwierigen Wohnsituation konfrontiert. Anders als in Nagold wurden dort jedoch bereits Maßnahmen ergriffen, um der Entwicklung entgegen zu wirken. Zum Januar 2017 hatte Rottenburg nach eingehender Analyse der gegebenen Situation und einer gründlichen Eruierung der Fakten zur Wohnraumsituation und des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Rottenburg und seinen Stadtteilen einen Eigenbetrieb Wohnungsbau gegründet. Dies muss natürlich für jede Stadt individuell betrachtet und eine jeweils geeignete Strategie erstellt werden. Ziel ist, in den kommenden zehn Jahren 300 stadteigene Wohneinheiten zu schaffen und zu vermarkten. Steinrode lobte die Doppelstrategie, erschwingliches Bauland für junge Familien insbesondere auf den Ortsteilen aber auch innerstädtische Wohneinheiten zu schaffen. „300 Wohnungen in zehn Jahren sind ein Wort!“ so Steinrode. Dabei ist es nicht das Ziel, Gewinn zu machen, sondern schlicht eine verträgliche Wohnsituation in Rottenburg zu kreieren, betonte Bednarz. Die ersten Maßnahmen sind bereits im Gange. Der Gemeinderat und seine Ausschüsse bleiben in die Entwicklung eingebunden und der Wohnungsbaubetrieb bleibt somit in der Hand der Stadt. Wirtschaftliche Überlegungen prägten die Vorplanungen ebenfalls in vielerlei Hinsicht. Der Rottenburger Bürgermeister betonte, dass die aktuelle Situation nicht mehr nur sozial Schwächere betreffe, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: „die Problematik betrifft aktuell die Mittelschicht“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken unterstrich, dass viele Menschen mittlerweile 50% ihres Einkommens für Miete ausgeben müssten. Dieser Markt sorge dafür, dass sich die Gesellschaft nicht entwickeln könne und die Schere zwischen Normal- bzw. Geringverdienern und Besserverdienern auch durch solche Faktoren immer weiter auseinander gehe, so Esken. Lothar Kante, der sich als Kreisrat ebenfalls intensiv mit dem Thema beschäftigt, gab einen Überblick über die Situation im Kreis und kritisierte das unzureichende Agieren der Kreisbaugenossenschaft. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm hatte das Thema bereits vor einigen Jahren frühzeitig erkannt und angemahnt, und wies eindrücklich auf die prekäre Sachlage hin. Die Dringlichkeit des Themas wurde unterstrichen von der großen Anzahl an interessierten Gästen und der Tatsache, dass am Abend zuvor eine Veranstaltung zum gleichen Thema mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stattgefunden hatte. Dekan Ralf Albrecht von der evangelischen Kirche betonte, dass der Markt durchaus sozialer Steuerung und die Gesamtlage eines gemeinschaftlichen Denkens bedürfe. Albrecht regte auch neue Wege der Kommunikation an, bei denen digitale Konzepte eine wichtige Rolle spielen könnten. Anwesende Architekten berichteten von ihrer Arbeit und den zahlreichen Problemen, mit denen sie konfrontiert sind. Manche Bauträger aber auch strenge gesetzliche Auflagen machten eine günstige Finanzierung von Projekten oft nicht möglich.

31.03.2017 in Veranstaltungen

Neue Konzepte für einen überhitzten Wohnungsmarkt – SPD lädt zu Wohnungsbau-Veranstaltung ein

 

Nagold ist eine malerische Stadt mit charmanten Ortsteilen, ein attraktives Mittelzentrum, der Sitz erfolgreicher Unternehmen und – besonders seit den Umbaumaßnahmen der Innenstadt, die in der Landesgartenschau im Jahre 2012 gipfelten – ein Ort von hoher Lebensqualität. Viele Menschen zieht es regelmäßig nach Nagold, um dort in den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften einzukaufen, um auszugehen und das reichhaltige Restaurant- und Kneipenangebot zu genießen aber auch, um dort ihren Lebensmittelpunkt und einen Wohnsitz zu finden. Dies jedoch gestaltet sich seit geraumer Zeit als sehr schwierig: Der Wohnungsmarkt in Nagold ist „überhitzt“, bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Junge Familien mit mittleren Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser nur noch selten leisten. „Dadurch stellt sich für den bislang noch attraktiven Standort Nagold langfristig jedoch eine verheerende Weiche: Der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund und mittelfristig eine Überalterung der Gesellschaft sowie ein Sinken der Attraktivität“ wie der Vollmaringer Ortsvorsteher und SPD-Kreisrat Daniel Steinrode damit nicht nur für seinen Ortsteil, sondern für die Gesamtstadt prognostiziert. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm betonte, dass es an der Zeit sei diesem Trend entgegenzuwirken. Nun müsse der Entwicklung dringend Einhalt geboten werden.

26.03.2017 in Presse im Wahlkreis

"Wa(h)r's das?" Mit Mike Jörg – wenn Eremit auf Gott trifft und die Welt verrücktspielt

 

Apokalypse und Entschleierung, Sicherheitskonferenz und Weltpolitik, Eremit und Gutmensch – Mike Jörg las bei der Veranstaltung "Wa(h)r's das?" seinen Zuschauern gehörig die Leviten. Im gut besuchten Nagolder Naturfreundehaus hielt der Kabarettist eine umfassende Bußpredigt in der Tradition des Aschermittwochs und der Fastenzeit auf höchstem Niveau und mit großem Tiefgang. Andreas Röhm, Ortsvereinsvorsitzender, begrüßte die Zuschauer und führte in den Abend ein.v.l. DAniel Steinrode, Mike Jörg, Andreas Röhm, Daniela Steinrode

25.03.2017 in Veranstaltungen

Ein Jahr Grün-Schwarz – Stillstand für Baden-Württemberg?

 
Dr. Boris Weirauch, MdL

Mit der Landtagswahl 2016 wurde in Baden-Württemberg die grün-rote Regierung durch eine neue Koalition aus Grünen und CDU abgelöst. Nun gilt es, die Regierungsarbeit des vergangenen Jahres näher zu betrachten und kritisch zu beleuchten. Der SPD Ortsverein Nagold lädt aus diesem Anlass Dr. Boris Weirauch zu einem Vortrag über die Arbeit im Landtag ein. Der Abend wird von Daniel Steinrode moderiert. Weirauch ist seit 2016 Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Mannheim II. Durch seine Tätigkeit als Gemeinderat und sein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen kennt er die Sorgen, Nöte und Anliegen der Bürger vor Ort wie auch die Arbeit in den Kommunen und Gemeinden sehr gut und setzt sich besonders dafür ein. Der 39-jährige Vater dreier Kinder hat Jura studiert und ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

20.03.2017 in Veranstaltungen

Mike Jörg mit „Wa(h)r´s das?“

 

Am Sonntag, den 26. März, kommt   Mike Jörg auf Einladung der SPD Nagold um 19 Uhr mit seiner satirischen Fastenpredigt ins Naturfreunde-Haus.

Es ist eine scharfsinnige, aufrüttelnde und apokalyptische Zeitdiagnose.

Im Verlauf des Programms erfahren die Besucher, dass dieser selbsternannte Eremit

in einer Waldlichtung in der Nähe von Ravensburg lebt. Er ist Selbstversorger und Gesprächspartner für viele Wanderer. Gelegentlich komme auch Gott bei ihm vorbei.

03.02.2018 in Allgemein von Daniel Steinrode

SPD in der Zerreißprobe: zwischen staatspolitischer Verantwortung und Ablehnung der großen Koalition

 
Dr. Martin Rosemann, Referent des Abends

Die SPD hat am 24.September 2017 ihr schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Klar, dass Parteichef Martin Schulz noch am Wahlabend den Gang in die Opposition postulierte. Niemand hätte verstanden, wenn eine derartig geschlagene Partei Ansprüche an die Regierungsbeteiligung erhoben hätte. Nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche mit der Flucht der FDP aus der Verantwortung sucht die SPD nun ihre Rolle in der aktuellen Regierungskrise. CDU/CSU, FDP und Grüne waren nicht in der Lage, eine Regierung zu bilden. In dieser verfahrenen Lage rückt die SPD in den Fokus. Dass sie regieren kann, hat sie in vielen Koalitionen bewiesen. Dabei hat sie viele vorzeigbare inhaltliche Erfolge erzielt. Auf der anderen Seite ist dies die krasseste Wahlniederlage einer Koalition in der Bundesrepublik. Kann dies einfach so ignoriert werden? Ein weiter so? Ist nicht der Gang der SPD in die Opposition die einzig richtige Antwort? „Das knappe Votum für die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen beim letzten SPD-Parteitag macht deutlich, wie groß die Meinungsdifferenzen sind und wie wichtig es ist, dies vor einer bevorstehenden Mitgliederbefragung gemeinsam zu diskutieren.“ sagte SPD-Gemeinde- und Kreisrat Daniel Steinrode. „Dieses Dilemma stellt eine große Herausforderung für die SPD dar. Das spiegelt sich auch im Ortsverein Nagold und seinen Mitgliedern wider.“ betonte auch Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm.

Der SPD-Ortsverein Nagold diskutiert auf Einladung von Daniel Steinrode mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann das Für und Wider einer Regierungsbeteiligung der SPD am Mittwoch, 7.2.2018, um 20 Uhr im Gasthaus Adler. Zu dieser spannenden und kontroversen Veranstaltung lädt die SPD ihre Mitglieder, Freunde und alle politisch Interessierten ein.

20.11.2017 in Ankündigungen von Daniel Steinrode

SPD diskutiert über Krankenhäuser

 

SPD diskutiert über Krankenhäuser

 

Insbesondere die Kreispolitik wird an diesem Abend Gegenstand der Diskussion sein. Dr. Rainer Prewo, Kreisrat und Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikverbunds Südwest, wird über die aktuelle Situation der Krankenhäuser im Kreis Calw referieren – ein Thema, das den ganzen Kreis und dessen Bewohner betrifft und das zukunftsweisend für Generationen ist. Zu diesem Diskussionsabend und offenen Mitgliederversammlung sind alle Interessierten eingeladen.

 

Der SPD-Ortsverein Nagold trifft sich am Mittwoch, den 22.11.2017, um 20 Uhr im Restaurant Adler.

07.11.2017 in Kreisverband von SPD Kreis Calw

Esken: „Das war’s dann wohl!“

 

Delegiertenkonferenz der SPD schafft sich ab

 

Ottenbronn. Am vergangenen Samstag tagte die wohl letzte Kreisdelegiertenkonferenz der SPD im Kreis Calw. Mit wenigen Gegenstimmen beschlossen die etwa 30 anwesenden Delegierten im Bürgersaal in Ottenbronn eine Satzungsänderung, die die Versammlung der Mitglieder zum obersten Organ des Kreisverbands macht.

11.05.2017 in Veranstaltungen von Jusos Calw

Kundgebung Nagold bleibt weltoffen!

 

Am Dienstag, den 16. Mai 2017 kommt der Bundessprecher der AfD, Jörg Meuthen, nach Nagold. Die AfD tritt die Werte unseres Grundgesetzes mit Füßen, erhebt populistische Parolen zum Maßstab ihrer Politik und will bedeutende soziale Errungenschaften zu Grabe tragen.

Wir sagen Nein zu Rassismus und Neoliberalismus. Wir sagen Ja zu einer offenen Gesellschaft und sozialer Gerechtigkeit!

Nagold muss eine weltoffene Stadt bleiben! Deshalb protestieren wir gegen die Politik der AfD und klären über sie auf. Ihr alle seid herzlich zur Teilnahme an unserer Gegenkundgebung eingeladen!

Beginn der Kundgebung ist am Dienstag den 16. Mai um 17:45 Uhr in der Emminger Straße in Nagold.

Link der Veranstaltung in facebook unter: https://m.facebook.com/jusoscalw

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